Scheintod, künstliche Atmung et cetera


Henry Robert Silvester Theodor Billroth; Die Krankenpflege im Hause und im Hospitale; Wiederbelebungsversuche bei Erhängten und Ertrunkenen. (Wien 1914):
"... Ist noch Atmung und Herzschlag, wenn auch in noch so geringem Maße vorhanden, so trachte man durch das Vorhalten von Ammoniak, Anspritzen mit kaltem Wasser, Kitzeln der Nase mit einer Federfahne, des Rachens mit einem Finger, Reiben der Haut und andere Reize, Bewegungen hervorzurufen, wie Niesen, Brechen, Husten, wodurch dann auch die Atem- und Herzbewegungen wieder angeregt werden..."


Unterrichtsbuch für die weibliche freiwillige Krankenpflege; § 156 ff Scheintod; § 164 Künstliche Atmung (Berlin 1913):
"... Unter Scheintod versteht man den Zustand tiefster Bewußtlosigkeit mit Aufhören der Atembewegungen und äußerster Herabsetzung der Herztätigkeit..."


Ostermann, Krankenpflegelehrbuch; Künstliche Atmung (Berlin 1928):
"... Der Scheintote soll in frische Luft gebracht werden ..."


Pfeiffer/ Eberle, Taschenbuch der Krankenpflege; Nothilfe bei Scheintod und die künstliche Atmung (Weimar 1929):
"... Wir werden sehen, daß die verschiedenartigsten Unfälle den lebensbedrohenden Zustand des Scheintodes hervorrufen können...."


Preussisches Krankenpflegelehrbuch von 1910; Die künstliche Atmung:
"... Die Beine werden in wollene Decken eingehüllt..."




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