Krankenpflege und Krieg

Freiwillige Krankenpflege, auch freiwillige Kriegskrankenpflege, die staatlich überwachte und geleitete Teilnahme von nicht militärpflichtigen, in der Krankenpflege ausgebildeten Personen (auch weiblichen) am Verwundeten- und Krankendienst im Kriege, sowie die Gesamtheit der zu solcher Teilnahme berechtigten Personen und Vereine. Besonders zu nennen in Deutschland die Vereine vom Roten Kreuz (s.d.) und die Ritterorden: Johanniter, Malteser, St. Georgsritter. Abzeichen: weiße Armbinde mit dem roten Genfer Konventionskreuz. In Österreich, Italien und Frankreich ähnliche Einrichtungen, weniger vollkommene in England und Rußland.
(Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 619.)



Unterrichtsbuch für die weibliche freiwillige Krankenpflege
im Auftrage des Zentralkomitees des Preußischen Landesvereins vom Roten Kreuz
Berlin 1913



Meyers Großes Konversations-Lexikon Band 11. Leipzig 1907, S. 675-678: Kriegssanitätswesen
Berlin 1913



Salm-Reifferscheidt, Franziska (2010): Frauen in der Kriegskrankenpflege im Ersten Weltkrieg am Beispiel der Rotkreuzschwester Marianne Jarka
Diplomarbeit, Universität Wien. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät



Hubert Kolling. Rezension vom 03.04.2014 zu: Annett Büttner: Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2013.